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Nebel

Der  Nebel  geistert durch die Auen.
Und deshalb fehlt die freie Sicht.
Man kann nicht durch die Gegend schauen.
Man sieht es ein, und übt Verzicht.

Die Bäume  sind längst kahlgefegt.
Die Blätter konnten sich nicht wehren.
Das hat auch einen Strauch bewegt,
nun zeigt er rote Vogelbeeren.

Die große Wasserstraße dampft,
sein Nebenfluss und Karpfenteiche.
Sie wirken völlig unverkrampft.
Das Ha-zwei-O macht stets dasgleiche.

Geräusche werden fast verschluckt.
Man schaut gelangweilt aus dem Fenster.
Doch wer zu lang ins Freie ‚guckt‘,
dem winken Fratzen und Gespenster.

Ich bedanke mich für die  Genehmigung bei Herrn © Roman Herberth

19 Responses to “Nebel”

  1. Dina

    Sehr schön, liebe Magdalena. Schande, Roman Herberth kannte ich nicht, danke für die Vorstellung. Eine gute neue Woche wünsche ich dir
    Dina x

    Antwort
    • yarnwuseleien.com

      Liebe Dina,
      es ist doch keine Schande, ich kannte ihn auch nicht. Immer wieder staune ich über eure Beiträge. Ihr tragt sehr zu meiner Allgemeinbildung bei.
      Es ist 11.15 h und ich frage mich, ob du die wilde Jahreszeit begrüßt hast 😉
      Alles Liebe und dicke ♥♥
      magdalena

      Antwort
      • Dina

        Nope, Magdalena, ich war im Wald mit Hundi. 🙂 Endlich scheint in Bonn die Sonne, hurra!! 🙂 Wir hatten endlos viele Regentage, (was mir egal war da ich nur gearbeitet habe). Jetzt wird der Koffer gepackt und dann geht’s ab nach England. Ich als Nordlicht habe mit dem Rheinischen Karneval nichts zu tun. 🙂

        Gute Erholung in der Reha,
        Alles Liebe und dicke ♥♥ zurück
        Dina

  2. Tina

    Wunderbares Gedicht zu deinem passenden Bild.
    Der Nebel hat mir auch schon das Eine oder Andere gezeigt. Im Moment, zum Glück, ist Ruhe.

    Antwort
  3. Stefan

    Roman Herberth kannte ich auch noch nicht. Dein Dein Nebel-Bild ist wunderbar. Ich mag solche Ausblicke am Morgen. Toll eingefangen.
    Liebe Grüße und alles Gute für Dich
    Stefan

    Antwort
  4. Meike

    Oh wie schön. Das erinnert mich an einen Morgen in der Lüneburger Heide vor einigen Jahren, da bin ich mit meinem damaligen Freund ganz früh raus ins Moor, um Fotos zu machen. Das war toll. Es war in diesen Stunden, als wäre der Rest der Welt nicht existent – absolut surreal und irgendwie ein glücklicher Moment.
    Dankeschön für diese Erinnerung. ♥
    Meike

    Antwort
  5. Marion

    Liebe Magdalena,
    wie ich sehe, bin ich zeitlich im Verzug. Gestern hat der Feedly nicht mitgemacht, die hatten eine Störung auf ihrer Seite, also werde ich erst im Laufe der Woche langsam nachholen.
    Das ist ein klasse Foto, wie die Sonne anfängt den Nebel zu durchstrahlen. Und das Gedicht gefällt mir ausgesprochen gut dazu. Ich dachte schon, die wärst unter die Dichter gegangen. Die Worte hätten auch zu dir gepasst ;).
    Liebe Grüße
    Marion

    Antwort
    • yarnwuseleien.com

      Es war wirklich ein schöner Anblick. Den Dichter habe ich per Mail gefragt, ob ich es veröffentlichen darf. Er hat sich sehr darüber gefreut.
      Ich hätte dieses Gedicht niemals selbst verfassen können 😉
      Liebe Grüße von mir

      Antwort
      • Marion

        Das finde ich schön, dass du nachgefragt hast und er sich gefreut hat.
        Übrigens: Sag niemals „niemals“ 😛
        Liebe Grüße
        Marion

danke, das du hier gewesen bist :-)

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