yarnwuseleien

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Organspende

Nun werden sich alle KK-Versicherten mit diesem Thema auseinandersetzen müssen oder auch nicht, sofern eine persönliche Entscheidung bereits feststeht. Vor einigen Jahren hatte ich mich damit befasst und entsprechende Bücher gelesen. Unvergessen bleibt in meinem Hirn der Inhalt dieses Buches: „Sterben auf Bestellung“ von Gutjahr/Jung (Autoren). Ich hoffe zutiefst, das die heutige Medizin Meilensteine der Weiterentwicklung vollzogen hat und einzelne Inhalte dieses Buches nicht mehr aktuell sind. Damals wie heute steht für mich fest, dass NIEMAND auch nur auf die Idee kommen und es wagen soll, auch nur in die Nähe meiner Selbst mit einem Skalpell auftauchen darf. Mein Nein ist dokumentiert und griffbereit in meiner Brieftasche.

15 Responses to “Organspende”

  1. freiedenkerin

    Ich trage nach wie vor meinen Organspendeausweis bei mir, inzwischen sind wir allerdings auch Zweifel gekommen. Ich hoffe sehr, dass die moderne Medizin bereits in einigen Jahren so weit fortgeschritten sein wird, dass das Spenden von Herzen, Nieren, Lungen etc. in absehbarer Zeit ohnehin überflüssig geworden sein wird.

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    • yarnwuseleien.wordpress.com

      Es ist ja nicht nur die Organspende, sondern auch die Organentnahme. Darüber wird nämlich überhaupt gar nicht in der Öffentlichkeit gesprochen 😦 Dieses Thema wird ausführlich in dem genannten Buch behandelt. Und erst da wurde mir bewusst, was eigentlich so schlimm an diesem Thema ist.

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      • tausendundeineblume

        Ich bin kein Befürworter bisher, habe mich aber noch nicht wirklich näher mit dem Thema befasst.

        Lässt es sich kurz auf den Punkt gebracht formulieren, was an der Organentnahme so schlimm ist? Natürlich kann ich mir vorstellen, dass es da nicht immer nett zugeht, aber wenn ich tot bin, hänge ich nicht mehr an meinem Körper, so meine Vorstellung, sondern fleuche ganz woanders rum.

      • yarnwuseleien.wordpress.com

        Na ja, nett ist wohl eher eine sehr schmeichelhafte Umschreibung dafür. Und dann taucht die nächste Frage auf, wann ich denn eigentlich den physischen Körper verlassen habe. die wenigsten Ärzte/Geräte sind hellsichtig genug, um sicher sein zu können.

      • tausendundeineblume

        Ich glaube, davor hätte ich nicht wirklich Angst: Dass mir Organe entnommen werden, bevor ich den Körper verlassen habe. Aber da ich eh kein Organspender bin, erübrigt sich das Thema. Es geht dir also ums „Ausweiden“, ohne zu wissen, ob du noch im Körper weilst?

  2. O.Ph.

    … das ist auf jeden Fall Ansichtsache und ich respektiere jede Meinung dazu 🙂 Ich hab seit Jahren einen Organspenderausweis, ohne Wenn und Aber. Selbst wär ich im Zweifelsfall auch froh über eine Organspende ..und von mir aus können sie mich auch für wissenschaftliche Zwecke verwenden, wenn ich tot bin. Ich weiß, daß da schon Mist gebaut worden ist – aber es wird ja nicht jedesmal Mist gebaut, und wenn die Möglichkeit besteht, dass ich nach meinem Tod noch ein anderes Leben retten kann ..dann ist die Überlegung für mich entscheidend. Aber wie gesagt kann ich auch die andere Sichtweise verstehen.

    Ein schönes Wochenende wünsch ich dir 🙂
    Liebe Grüße,
    Ocean

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  3. flowerywallpaper

    Da habe wir es in Österreich gut. Bei uns ist das gesetzlich geregelt, dass jeder nach dem Ableben Organspender ist – wenn er das nicht möchte, muß er rechtzeitig (so lange er noch nicht im Sarg liegt) schriftlich einen Widerspruch abgeben. Da sicher 99% der Österreicher das Gesetz nicht lesen …. wissen das 99% nicht.

    Antwort

danke, das du hier gewesen bist :-)

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